Tagebuch Valentina...

  • 01_Lebenslauf.jpg* 24.03.2003 als „Sahnehäubchenkind“ (nach Armin, *1989, und Isabel, *1991) in Wangen im Allgäu.
  • 02_Lebenslauf.jpgSie war ein fröhliches, cleveres und musisch sehr begabtes Mädchen, das nach der Grundschule auf das humanistische Spohn-Gymnasium nach Ravensburg in den Hochbegabtenzug wechselte.
  • Buergerstiftung.jpgAm 15. April 2015 erhielt sie die Diagnose, dass sie an einem hochaggressiven Knochentumor erkrankt sei.
  • klinik_ulm_03.jpgEs erfolgte die umgehende Einlieferung in die Universitätsklinik Ulm, Abteilung Kinderonkologie.
  • famile_01.jpgDie Erfahrung der absoluten Ohnmacht, etwas für das leibliche Wohlergehen bzw. die Genesung des Kindes tun zu können, war für die Eltern und auch für Valentinas Geschwister einschneidend. Valentina konnte die Erfahrung machen, dass ihr Vertrauen umfassend beantwortet wurde durch ein hingebungsvolles Engagement des gesamten KK3-Teams der Universitätsklinik Ulm.
  • ArminValentinaRollstuhl.jpgSofort wurde mit einer sehr aggressiven Chemotherapie begonnen in der Hoffnung, den Knochentumor noch eindämmen zu können. Gleichzeitig musste Valentina ab sofort ihr Leben im Bett, mit Infusionsständer, im Rollstuhl und mit Krücken bewältigen. Trotzdem war sie immer munter und kampfeslustig. Sie nahm die Kriegserklärung des Tumors an und wurde zur Kämpferin.
  • chemo_01.jpgNach sechs Wochen waren alle Lebenssysteme von Valentina so stark überlastet, dass sie beinahe gestorben wäre. Nur eine Last-minute-Transfusion von Immunkörpern eines kurzfristig aufgerufenen Spenders mit ähnlichem Blutbild rettete ihr das Leben. Dann wurde der schwere Leidensweg mit der Chemotherapie fortgesetzt.
  • ErstesMalzuhause.jpgValentina legte großen Wert auf diesen Weg, denn sie wollte den Tumor mit aller Macht bekämpfen. Das Wachstum des Tumors konnte so erst einmal gebremst werden. Schön war es für sie und für alle immer, wenn sie endlich einmal wieder nach Hause durfte, so wie auf dem Bild zum ersten Mal nach sechs Wochen Klinikaufenthalt
  • klinik_ulm_04.jpgIm September kam die nächste Diagnose: Der Tumor hatte seinen genetischen Code geändert, er wuchs nicht mehr in den Knochen hinein, sondern in das Gewebe; die notwendige Chemotherapie sprach nicht mehr an. Es erfolgte somit etwa auf halbem Wege der Abbruch der Standardtherapie, denn sie war durch die Resistenz des Tumors hinfällig geworden. Damit wurde die Situation für Valentina extrem lebensbedrohlich, da keine medizinisch erprobten Waffen mehr verfügbar waren.
  • fMedikamente.jpgValentina verlangte nach neuen Waffen, denn sie wollte trotzdem kämpfen. Von jetzt an nahm sie an der Erprobung neuer Medikamente teil. Alles, was ihr die Chance auf möglichst viele schöne Tage ermöglichen konnte, war ihr wichtig. Sie begann wieder mit einem „regelmäßigen“ Schulbesuch, d. h. zwei Schulstunden, nach denen sie dann gleich weiter fuhr nach Ulm zur Behandlung und/oder Untersuchung. Auf diese Weise erreichte Valentina mit vielen Höhen und Tiefen ihr letztes Weihnachtsfest. Noch einmal konnte sie fröhlich mit der ganzen Familie zu Hause sein.
  • klinik_ulm_01.jpgDanach verschlechterte sich ihr Zustand rapide. Eine sechswöchige Hochdosisbestrahlung im Januar/Februar verschafft ihr nochmals Erleichterung. Sie freute sich und genoss jeden Tag, der ihr etwas Normalität verschaffte. Die Ärzte begannen, mit Valentina über das Sterben zu sprechen. Sie nahm es sehr gefasst auf, denn sie kannte das wahrscheinliche Ende dieses Wegs seit September 2015. Auf ihren Wunsch hin wurde Ende Februar 2016 der eingesetzte Katheder operativ entfernt und durch einen Port ersetzt, der es ihr nochmals erlaubte, endlich wieder einmal zu baden bzw. ins Schwimmbad zu gehen.
  • pfadfinder_01.jpgIn den letzten Wochen, die Valentina blieben, freute sie sich immer besonders, wenn ihre großen Geschwister Armin und Isabel aus Berlin kamen. Sie besuchte ihren Onkel Jorg in Italien, traf sich mit ihrer besten Freundin Rosalie, nahm an den Treffen ihrer Pfadfindergilde teil, ging zur Schule, soweit es ihre Kräfte zuließen, feierte ihren 13. Geburtstag mit den Mitschülerinnen, ging ins Schwimmbad, Kino usw. und genoss die wenigen Tage, an denen es ihr gut ging, in vollen Zügen. All dies brachte ein Stück bereichernde Begegnung in Valentinas strapaziertes Leben. Am Tag danach musste sie meist wieder in die Klinik eingeliefert werden.
  • zuhause02.jpgAnfang April musste sie ins Krankenhaus, da es ihr immer schlechter ging. Der Tumor hatte sich im ganzen Körper ausgebreitet und begann, die Lunge zu attackieren. Die Universitätsklinik Ulm bot Valentina an, die letzten Tage intensiv-medizinisch voll versorgt zu Hause zu verbringen. Sie wollte aber lieber in der Kinderonkologie der Uniklinik Ulm bleiben, denn nur dort fühlte sie die notwendige medizinische Sicherheit.
  • zuhause03.jpgValentina kämpfte um die Schönheit eines jeden Tages des Lebens bis zum letzten Tag – und wenn die Kräfte nur noch für ein gemeinsames Kartenspiel ausreichten.
  • klinik_ulm_06.jpgAm Samstag, den 9. April 2016, verließen sie dann endgültig die Kräfte, da die Lunge nicht mehr genug Sauerstoff aufnehmen konnte. Valentina starb am Abend friedlich am Ende eines letzten Aufenthalts in der Universitätsklinik Ulm.
  • Beerdigung101.jpgAm 16. April feierten viele Personen den Gedenkgottesdienst für Valentina in der diözesanen Gebetsstätte Wigratzbad; am 18. April wurde sie unter sehr großer Anteilnahme von ungefähr 300 Personen, Verwandten, KPE-Pfadfindern, Mitschülern, Freunden, einigen Teammitgliedern aus der KK3 in Ulm sowie weiteren Bekannten in Wangen zu Grabe getragen.
  • Spohnschiff.jpgNoch gesund: beim Musical "Odyssee" des Spohngymnasiums Juli 2015
  • Hexe.jpgLetzter Fasching
  • schwimmbad_02.jpgLetzter Schwimmbadbesuch
  • Athen.jpgLetzter Besuch im geliebten "Athen" in Wangen
  • Paradies.jpgLetzter Besuch im "Paradies"
  • Malleichen.jpgLetzter Besuch in "Malleichen"
  • valentina01.jpgLetzter Besuch in Sulzberg
  • Festspiele.jpgLetzte Wangener Festspiele
  • SherlockHolmes.jpg"Sherlock Holmes" spielen - eine Leidenschaft
  • ValentinaNähen.jpgNählen lernen bei Frau Messer
  • valentina07.jpgLetzte Reise an den Lago Maggiore
  • LagoMaggiore02.jpgEnten-Cabrio fahren am Lago Maggiore
  • LagoMaggiore01.jpgRummelplatz am Lago Maggiore
  • Pizzeria.jpgPizza Essen mit Onkel Jorg am Lago
  • Osterei.jpgEchtes italienisches Osterei von Onkel Jorg und Mariella
  • valentina08.jpgLetzte Geburtstagsfeier am 1. April 2016
  • Porträt.jpgLetzte Tage ...

Wangener Puppentheater

 

Musical Freundschaft - der Musik AG am Spohn-Gymnasium Ravensburg 15. Juli 2016
Die Liedtexte können Sie hier herunterladen

 

 

Bilderverkauf zugunsten der Stiftung Valentina
Auch eine wunderbare Möglichkeit, Gutes zu tun für die Stiftung Valentina.

Valentinas Lieblingsfreilichttheater

Valentinas Lieblingskino

Münchner Knabenchor

Abschied von Valentina mit einem Gedächtnisgottesdienst

Valentinas zweite Heimat

Valentinas Lieblingsgymnasium

Spohnstraße 22
88212 Ravensburg
info@spohngymnasium.de

Valentinas Lieblingstheater in Wangen

Valentinas Lieblingstheater in Lindau

Valentinas Lieblingsmenschenoper

Valentinas Lieblingsausflugsziel in Wangen

Restaurant Athen
Burgelitz 14, 88239 Wangen
Tel: +49-7522-9784599

 


Stiftung Valentina - Spitalstr. 31 - 88239 Wangen - kontakt@stiftungvalentina.de